
Chiara Selva (*1996), aus Basel, schloss 2023 das Masterstudium in Chorleitung und Schulmusik II an der Hochschule für Musik FHNW bei Prof. Raphael Immoos mit Bestnote ab. Einen Teil ihres Masterstudiums absolvierte sie bei Prof. Georg Grün an der HfM Saar in Saarbrücken. Weitere wichtige Impulse erhielt sie in Meisterkursen mit Yuval Weinberg, Daniel Reuss und Anders Eby.
Seit 2024 ist sie Dirigentin der Chöre molto cantabile in Luzern (co-Leitung Lea Stadelmann), pourChoeur in Basel (co-Leitung Samuel Strub) und des Münsterchors in Bern. Davor assistierte sie Nicolas Fink beim Schweizer Jugendchor und leitete das junge Orchester Juventus Musica Basel. Seit 2016 leitet sie das Vokalensemble kor. (co-Leitung Miro Hanauer). Während den Saisons 21/22 und 23/24 dirigierte sie das Vermittlungsprojekt «Singalong-Mobil» des Sinfonieorchester Basel.
Chiara folgte Einladungen zu nationalen und internationalen Dirigierwettbewerben wie Fosco Corti Competition (2021) Northern Choral Conducting Competition (2023) und gewann 2025 den 3. Preis beim internationalen Chordirigierwettbewerb in Marktoberdorf (D).
Miro Hanauer (*1996), Chorleiter, Sänger und Musikvermittler aus Basel, schloss 2022 sein Studium in Chorleitung und Schulmusik II an der Hochschule für Musik FHNW bei Prof. Raphael Immoos ab. Weitere dirigentische Impulse erhielt er in Meisterkursen mit Georg Grün, Harald Jers, Markus Utz, Kari Turunen und Bjørn Sagstad. Schon während dem Studium leitete er verschiedene Ensembles, sang in professionellen Chören und sammelte verschiedenste Erfahrungen als Musikvermittler.
Seit 2017 leitet er, gemeinsam mit Chiara Selva, das Vokalensemble kor. Zudem ist er der Leiter des 40-köpfigen Laienchores SÿndiCats und des von ihm gegründete, professionelle Solist*innen-Ensembles verba vocalis, das sich auf die Interpretation zeitgenössischer und selten aufgeführter Werke spezialisiert. Seit der Saison 2022/23 ist er ausserdem Assistent des Chordirektors des Opernchores am Theater Basel.
Miro Hanauer ist Preisträger des Banff Artists Award, was ihm die Teilnahme an der Residenz Choral Art am Banff Centre for Arts and Creativity in Kanada ermöglichte. Dort erhielt er, in der Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Chormusik, musikalische Impulse der Chorleitungs-Persönlichkeiten wie Michael Zaugg und Lone Larsen und des Komponisten Sven Helbig.
Als Sänger wirkt seit 2022 jährlich in der Produktion «Johannespassion – neu gedacht» der Basler Madrigalisten, unter der Leitung von Raphael Immoos. Er sang im Vokalensemble Tradiopohn (Ltg. Sarah Hänggi) und im Schweizer Jugendchor (Ltg. Nicolas Fink).
Miro Hanauer lebt mit seiner Frau in Basel.
